Gehe direkt zur BarrierefreiheitsnavigationSkip to main contentSkip to main content

Gesellschaft und Kultur

Politik und Geschichte

Politische Bildung

Politik und Gesellschaft

Ansichten und Kommentare - mit Ulrich Maly und Christoph Safferling

Eine subjektive Politikschau

frei

Ansichten und Kommentare
Eine subjektive Politikschau mit Ulrich Maly

Ulrich Maly hat sich 2020 nach 18 Jahren freiwillig vom Amt des Oberbürgermeisters verabschiedet. Er war beliebt nicht nur als Politiker, sondern auch als begnadeter Redner, der komplexe Sachverhalte respektvoll und oft humorvoll immer auf den Punkt zu bringen wusste. In unserer Reihe trifft sich Ulrich Maly mit dem Publikum im Zwei-Monats-Rhythmus, kommentiert aktuelle Ereignisse und lädt zum Gespräch ein. Mal mit Gästen aus Politik, Medien und Wissenschaft, mal alleine.

Die Informationen über Themen, Termine und ggf. Gäste werden hier regelmäßig aktualisiert.

 

Heute zu Gast: Christoph Safferling
Der Jurist ist Professor für Strafrecht, Strafprozessrecht, Internationales Strafrecht und Völkerrecht an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und seit 2023 Direktor der Internationalen Akademie Nürnberger Prinzipien. In seiner Forschung beschäftigt er sich insbesondere mit Völkerstrafrecht und der juristischen Aufarbeitung von Kriegsverbrechen. Seine wissenschaftliche Laufbahn führte ihn über München, London und Marburg zurück nach Erlangen; seine Arbeiten verbinden juristische Präzision mit einem ausgeprägten historischen Interesse.

Besondere Aufmerksamkeit erlangten seine Forschungen zur Geschichte der Bundesanwaltschaft, die er gemeinsam mit dem Historiker Friedrich Kießling im Auftrag des Generalbundesanwalts untersuchte – mit dem Ergebnis, dass zentrale Ereignisse wie die Spiegel-Affäre neu bewertet werden mussten. Auch seine Studien zur NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums („Akte Rosenburg“) sowie aktuelle Publikationen wie „Der Streitfall. Wie die Demokratie nach Deutschland kam und wie wir sie neu beleben müssen“ (2024) und „Ohnmacht des Völkerrechts“ (2025) zeigen, wie eng historische Aufarbeitung und gegenwärtige politische Fragen miteinander verbunden sind.

Im Gespräch mit Dr. Ulrich Maly geht es um die anhaltende Bedeutung der Nürnberger Prozesse, um Möglichkeiten und Grenzen des Völkerrechts in einer konfliktreichen Gegenwart und um die Frage, wie sich Demokratie und Rechtsstaatlichkeit heute stärken lassen. Auch aktuelle erinnerungspolitische Projekte – etwa der geplante Gedenk- und Zukunftsort zur NS-„Euthanasie“ in Erlangen – fließen in das Gespräch ein.

******

Dr. Ulrich Maly ist im Rahmen dieser Veranstaltung honorarfrei am BZ zu Gast.

******

Wir freuen uns ausdrücklich über Anmeldungen von Menschen mit den unterschiedlichsten kulturellen und sprachlichen Hintergründen. Dies ermöglicht einen besonders bereichernden Austausch über die verschiedenen Perspektiven. Voraussetzung: Gute Sprachkenntnisse des Deutschen (etwa Niveau B2+)

 

Vortragssaal

Vortragssaal 3.11, Bildungszentrum Seminargebäude, Gewerbemuseumsplatz 2

In Kalender-Datei speichern (.ics)

Datum Uhrzeit Raum Kursleitung
20260708 Mittwoch,
08.07.2026
von 19:30 Uhr
bis 21:00 Uhr
Vortragssaal 3.11 (Bildungszentrum) Dr. Ulrich Maly

Im Kalender-Datei speichern (.ics)

Zurück

8,00 Euro

(Restkarten an der Abendkasse)

  • Plätze frei
  • Anzahl 1 Termin (2 Einheiten)
  • Termin Mittwoch, 08.07.2026
  • Uhrzeit 19:30 Uhr - 21:00 Uhr
Fotoportrait der Kursleitung
© Petra Maly