Philipp Mattheis, warum wissen wir so wenig über Chinas Völkermord an den Uiguren?

© Marc Seelos

„So etwas wie Solidarität gibt es nicht.“ Philipp Mattheis im Gespräch über die kulturelle Auslöschung der Uiguren und Chinas langen Arm in die Welt.

Philipp Mattheis berichtet in seinem Buch „Ein Volk verschwindet. Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zusehen.“ über das, was Europa und die Welt dringend sehen sollte. Der frühere China-Korrespondent zeichnet mit diesem Bericht die Unterdrückung der Uiguren in Xinjiang nach: Überwachungstechnologie und Assimilierungspolitik, Diskriminierung und Internierung, Folter und Vergewaltigung, Sterilisierungen und Zwangsadoptionen. Zwischen der Schilderung individuellen Leids anhand der Betroffenenberichte des Uyghur Tribunal, der Aufklärung über global-politisches Versagen und der Darstellung von wirtschaftlichen Zusammenhängen zeichnet Mattheis ein lebendiges wie erschütterndes Bild der aktuellen Menschenrechtslage in China.

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Aufgenommen am: Donnerstag, 01. Dezember 2022
Veröffentlicht am: Donnerstag, 15. Dezember 2022
Moderation: Katharina Mittenzwei
Im Gespräch: Philipp Mattheis

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