Zwischen Avantgarde und Verfolgung
„Entartete Kunst“, Museen und Kulturpolitik
- Kursnummer: 36706
- Verena Niepel
- Art: Präsenz
Dieser zweiteilige Kurs verbindet Besuche in zwei Nürnberger Museen und eröffnet unterschiedliche Perspektiven auf die Geschichte der sogenannten „Entarteten Kunst“. Im Mittelpunkt stehen die nati-onalsozialistische Verfolgung moderner Kunst, die Rolle von Museen und Sammlungen sowie die Frage, wie kulturpolitische Debatten Vergangenheit und Gegenwart miteinander verknüpfen.
Zum Auftakt im Germanischen Nationalmuseum erhalten die Teilnehmenden eine Einführung in die nationalsozialistische Kampagne gegen die Moderne. Im Rahmen eines Vortrags und einer gemein-samen Begehung des Ausstellungsbereichs zum Thema „Entartete Kunst“ werden ausgewählte Wer-ke betrachtet und analysiert. Dabei werden Bildstrategien der NS-Kunst den als „entartet“ diffamier-ten Kunstwerken gegenübergestellt und die Bedeutung von Museen als Orte der Bewahrung, Vermitt-lung und kritischen Auseinandersetzung mit Geschichte diskutiert.
Der zweite Termin im Fembo-Haus richtet den Blick auf Nürnberg und den damaligen Oberbürger-meister Hermann Luppe, der als Förderer moderner Kunst und avantgardistischer Künstlerinnen und Künstler hervortrat. Darüber hinaus werden die Sammlung, der Handel und die Verwertung beschlag-nahmter Kunstwerke während der NS-Zeit thematisiert und in größere Zusammenhänge von Erinne-rungskultur und Kulturpolitik eingeordnet. Auch aktuelle Debatten über den Umgang mit Kunst und Kultur werden dabei aufgegriffen.
Den Abschluss bildet ein gemeinsamer Ausklang bei einem Getränk, der Gelegenheit für Austausch, Diskussion und die Vertiefung der im Kurs behandelten Themen bietet.
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| Datum | Uhrzeit | Raum | Kursleitung |
|---|---|---|---|
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20261021
Mittwoch, 21.10.2026 |
von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr |
Verena Niepel | |
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20261111
Mittwoch, 11.11.2026 |
von 15:30 Uhr bis 17:00 Uhr |
Verena Niepel |
