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Gesellschaft und Kultur

Kunst und Kunstgeschichte

Im Museum

Schwarz sehen?

Zur Ikonographie des Schwarzen in der europäischen Kunst

frei

Das Germanische Nationalmuseum besitzt keine „Schwarze Kunst“ im eigentlichen Sinne, sondern ausschließlich Darstellungen Schwarzer Menschen in der europäischen Kunst. In dieser Führung fragen wir daher nicht nach authentischen Stimmen oder Selbstrepräsentationen, sondern nach der Funktion und Wirkung solcher Bilder im Kontext eines weißen Blicks. Wir möchten rassismuskritisch untersuchen, auf welche Weise „Blackness“ in Szene gesetzt wird, in welchem Verhältnis sie zu „Whiteness“ steht – und welche historischen wie gegenwärtigen Fragen daraus erwachsen.

Im Zentrum dieses zweiteiligen Museumsgesprächs stehen drei Objekte, die paradigmatisch für unterschiedliche Zeiten und Bildtraditionen gelten: der Behaim-Globus, der heilige Mauritius aus dem Welserhof und Ernst Ludwig Kirchners Der Trinker. Die Führung möchte dazu anregen, vermeintlich vertraute Meisterwerke neu zu sehen – und dabei die blinden Flecken, Machtasymmetrien und rassistischen Erzählungen der europäischen Kunst sichtbar zu machen.

Foyer des Germanischen Nationalmuseums

Im Rahmen der Förderung von Projekten der Bildung für nachhaltige Entwicklung und Umweltbildung in Bayern (FÖR-PrBNE) werden ausgewählte Veranstaltungen aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz finanziert.

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Datum Uhrzeit Raum Kursleitung
20260912 Samstag,
12.09.2026
von 14:00 Uhr
bis 15:30 Uhr
Akim Gubara
20260913 Sonntag,
13.09.2026
von 14:00 Uhr
bis 15:30 Uhr
Akim Gubara

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  • Plätze frei
  • Anzahl 2 Termine (4 Einheiten)
  • Zeitraum Samstag, 12.09.2026 -
    Sonntag, 13.09.2026
  • Uhrzeit 14:00 Uhr - 15:30 Uhr
    14:00 Uhr - 15:30 Uhr
Historischer Globus auf einem dreibeinigen Metallgestell mit goldfarbenen und schwarzen Landmassen
© Der Globus des Martin Behaim, Nürnberg, 149294, Foto GNM, Jürgen Musolf