68er-Bewegung und ihre Folgen

© Nürnberger Nachrichten / Friedl Ulrich

Vor 50 Jahren begann die Revolte der Studenten, auch in Nürnberg. Die 68er-Bewegung war vor allem Kritik an den bestehenden Verhältnissen.

Es sind Jahre des Aufbruchs und der Rebellion:
Notstandsgesetze, das Fehlen einer starken Opposition im Bundestag und eine erstarrte Gesellschaft sind wesentliche Ursachen für die Bildung der Außerparlamentarischen Opposition (APO) – aber auch die immer noch mangelhafte Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. Dem Umbruch der Bundesrepublik in dieser Zeit folgen Prozesse der politischen, sozialen und wirtschaftlichen Modernisierung.

Gescheitert oder erfolgreich?
Misst man sie an ihren Idealen, Träumen und Utopien, dann muss man die Bewegung der 68er für gescheitert erklären. Und doch war ihre Revolte eine der folgenreichsten Zäsuren der deutschen Nachkriegsgeschichte. Verdanken wir ihnen eine glücklichere und freiere Gesellschaft? Was ist geblieben vom Mythos '68? Was prägt den deutschen Alltag bis heute?

Nach dem Blick zurück durch Persönlichkeiten wie Hermann Glaser und Horst W. Blome, die diese bewegte Zeit in Nürnberg prägten, richtet sich der Fokus mit dem „Prager Frühling 1968 – Aus Sicht des Künstlers Jiří Kolář“ auf unseren europäischen Nachbarn Tschechien.

1968 und heute
Die weitreichenden Auswirkungen dieser Zeit sind heute gesellschaftlicher Konsens. Wie sehr sie unseren Alltag heute prägen, zeigen die Veranstaltungen zu Mode, Kultur und Frauenbewegung. Sie stellen die Frage nach dem Erbe von ‘68 in Gegenwart und Zukunft.

Veranstaltungen

Nr. Titel 1.Termin Zeit Status
00079 Das Private ist politisch!
Frauenbewegung im 20. Jahrhundert und die 68er Bewegung
2018-06-11 18:00:00 Montag,
11.06.18
18:00 Uhr frei

30045     Literaturkreis Stadtbibliothek - Gesamtreihe         dienstags um 19.30 Uhr              
               Die 68er Generation im Spiegel ihrer Kinder    

Aktuelles


Das Private ist politisch! - Frauenbewegung im 20. Jahrhundert

11. Juni 2018, 18 Uhr

Freuen Sie sich auf eine nahezu atemlose feministische Zeitreise, die sich auch in zeitgenössischen Schlagern, Werbespots und Filmsequenzen widerspiegelt.

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