Ungarisch

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Üdvözlöm!

Ein hervorstechendes Kennzeichen der ungarischen Sprache ist, dass diese Sprache so gar nicht mit denen ihrer Nachbarländer verwandt ist. Dort werden slawische Sprachen gesprochen, Ungarisch hingegen ist eine uralische Sprache und somit eine bemerkenswerte Sprachinsel innerhalb Europas. 
 

Finnisch und Estnisch gehören übrigens zur gleichen Sprachfamilie, wie Ungarisch. Das Ungarische hat zwar einen vollkommen unterschiedlichen Wortschatz, doch alle drei Sprachen haben einen agglutinierenden Sprachbau: Einfach zusammengefasst heißt das, alles wird hinten „dran geklebt“. Zentrales Prinzip sind Nachsilben, die an ein Wort hinten angefügt werden (also angeklebt werden) und so die Bedeutung des Wortes verändern, erweitern und es näher bestimmen. Es werden die Wörter im Ungarischen also immer länger, je mehr Informationen sie enthalten. Wer kennt nicht den Film „Ich denke oft an Piroschka“ und dieses Dorf mit dem schier unaussprechlichen Namen: „Hódmezövásárhelykutasipuszta“. Der Name zeigt (etwas übertrieben), was das Wesen der ungarischen Sprache ausmacht: möglichst viel in einem Wort unterzubringen.

 

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