Vortrag: Warum manche Sprachen boomen und viele vom Aussterben bedroht sind

© (Werner Arnold / Foto: Universität Heidelberg)

Vortrag und Diskussion mit dem Sprachwissenschaftler Werner Arnold | 22.11. | 19 Uhr

Weltweit gibt es rund 6.000 Sprachen – die Hälfte ist vom Aussterben bedroht. Bleiben durch die Globalisierung am Ende nur noch Englisch und Chinesisch übrig? Wohl kaum. Dennoch befinden sich Sprachen in einem kontinuierlichen Wandel. Manche Sprachen erlebten einen Aufstieg, wie das Arabische. Andere, wie das Babylonische, sind ausgestorben. Wieder andere durch Kriege und Minderheitenverfolgung bedroht. Mit dem Hebräischen in Israel wurde sogar eine antike Sprache reanimiert. Doch wie gehen solche Prozesse vonstatten? Und wie kann die Wissenschaft bedrohte Sprachen dokumentieren und für die Nachwelt erhalten? Darüber spricht Werner Arnold, Professor für Sprachwissenschaften an der Universität Heidelberg, der seit vielen Jahren den Lebenszyklus von Sprachen erforscht.

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