Konkurrenz oder Partnerschaft? - Das künftige Verhältnis zwischen Mensch und Künstlicher Intelligenz
Vortrag von Prof. Dr. Ute Schmid in der Reihe 'Vom Reiz der Sinne'

Kursnummer 00923
Veranstaltungsort

Raum Kuppelsaal 0
1. Termin, Ende Dienstag, 26.03.2019 - Dienstag, 26.03.2019
Zeit 19:30 Uhr
Dauer, Plätze 1 x, 2 Kursstunden, 100 Plätze, frei
Preis (Info) 7,50 Euro (ermäßigt € 5,00)
Weitere Hinweise Der Teilnahmeausweis gilt als Eintrittskarte.
Information Alle Vorträge der Reihe "'Vom Reiz der Sinne" können unter der Kursnummer 00920 für 24,00 Euro auch insgesamt gebucht werden.
Termine Als Kalender-Datei speichern (.ics)
Dienstag,
26.03.2019
von 19:30 Uhr
bis 21:00 Uhr
0 Kuppelsaal (Nicolaus-Copernicus-Planetarium)
Beschreibung

Künstliche Intelligenz (KI) ist derzeit ein in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft viel und kontrovers diskutiertes Thema. Die Idee, Maschinen zu erschaffen, die ähnlich intelligent sind wie Menschen, fanden Menschen schon lange vor der Entwicklung von Computern faszinierend. Aktuell setzt vor allem die Wirtschaft große Hoffnungen auf KI-Technologien, insbesondere aus dem Bereich Maschinelles Lernen. Man verspricht sich unternehmensinterne Effizienzsteigerungen und neue innovative Produkte. Andererseits bestehen viele, auch berechtigte Ängste: Werden intelligente Maschinen Menschen die Arbeit wegnehmen? Was ist, wenn ein System darüber entscheidet, dass ich eine Stelle oder eine Wohnung nicht bekomme? Im Vortrag werden aktuelle Entwicklungen im Bereich des Maschinellen Lernens in das breite Forschungsfeld der Künstlichen Intelligenz eingeordnet. Es wird aufgezeigt, wie von Maschinen getroffene Entscheidungen für den Anwender transparent und nachvollziehbar gemacht werden können. Es wird dafür argumentiert, dass wo immer möglich statt autonomen KI-Systemen interaktive Systeme entwickelt werden sollen. Solche künstlich intelligenten Companions sollten aus Rückmeldungen von Nutzern lernen und ihre Entscheidungen nachvollziehbar erklären können.

 

Ute Schmid ist Diplom-Psychologin und Diplom-Informatikerin (beide Abschlüsse an der TU Berlin), sie hat 1994 an der TU Berlin promoviert und sich dort 2002 in Fach Informatik habilitiert. Sie hat 1994 bis 2001 als wissenschaftliche Assistentin im Bereich Methoden der Künstlichen Intelligenz an der TU Berlin und danach als akademische Rätin für Intelligente Systeme an der Universität Osnabrück gearbeitet. In dieser Zeit hatte sie einen längeren Forschungsaufenthalt an der Carnegie Mellon University, Pittsburg. Seit 2004 ist Ute Schmid Professorin für Kognitive Systeme an der Universität Bamberg. Seit den 1990er Jahren forscht und lehrt sie im Bereich Künstliche Intelligenz, insbesondere in den Bereichen Maschinelles Lernen, Induktive Programmierung und Kognitive Modelle des Lernens. Aktuell entwickelt sie Ansätze zur Erklärungsgenerierung für maschinell gelernte Klassifikatoren, insbesondere im Kontext von Systemen zur Diagnoseunterstützung in Medizin und in Industrie 4.0.

 

In Kooperation mit Kortizes - Institut für populärwissenschaftlichen Diskurs und den Nürnberger Nachrichten als Medienpartner.

 

Aktionen zum Warenkorb hinzufügen aus Warenkorb entfernen Warenkorb anzeigen
Zurück