Krise und Zukunft unseres Sozialstaats

Potrait Christoph Butterwegge
© Wolfgang Schmidt (Potrait Christoph Butterwegge )

Steckt der Sozialstaat tatsächlich in der Krise? Oder handelt es sich um eine „inszenierte Krise“, um einen Abbau von Sozialleistungen zu legitimieren? Wie bleibt der Sozialstaat zukunftsfähig? Und kann ein bedingungsloses Grundeinkommen die soziale Ungleichheit lindern? – Mit diesen Fragen setzt sich Christoph Butterwegge auseinander.

Der Sozialwissenschaftler hat zahlreiche Bücher zur sozialen Sicherung verfasst („Armut und soziale Ungerechtigkeit sind mein Lebensthema“) und trat als Kandidat der Linkspartei bei der Bundespräsidentenwahl an. Wenn in Talkrunden über soziale Spaltung diskutiert wird, ist der emeritierte Professor ein gefragter Gast. Die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens lehnt er ab. Es führt nicht zu mehr, sondern eher zu weniger sozialer Gerechtigkeit, so Butterwegges Überzeugung. Er tritt für eine solidarische Bürgerversicherung ein.

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