Tiere und Tiermetaphorik bei Platon und Nietzsche

Nummer

30004

Leitung

Prof. Dr. Dagmar Kiesel

Plätze

30 Plätze, frei

Anzahl Termine

1 Termin (2 Einheiten)

Termin

Montag, 04.11.2019

Uhrzeit

18:00 Uhr - 19:30 Uhr

Preis

8,00 Euro (Abendkasse)

Montag,
04.11.2019
von 18:00 Uhr
bis 19:30 Uhr
3.12 Seminarraum (Bildungszentrum) Dagmar Kiesel

Nach Platon können Menschen in Tierleibern wiedergeboren werden, Hunde haben eine philosophische Seele und die menschliche Psyche lässt sich als Pferdegespann oder als Verbindung aus einem inneren Menschen, einem Löwen und einem vielköpfigen Ungeheuer deuten. Der mit Platon in einer philosophischen Hassliebe verbundene Nietzsche greift das platonische Faible für psychologische Tiermetaphern auf und symbolisiert Tugenden, Laster und seelische Zustände in Tiergestalten wie Esel, Kamel, Kuh, Löwe, Schlange und Vogel.

PD Dr. Dagmar Kiesel, Philosophin und Hochschullehrerin (Universität Erlangen-Nürnberg. Zu ihren Schwerpunkten in Forschung und Lehre gehört das Überschneidungsfeld Psychologie und Philosophie (z.B. personale Identität, Emotionstheorien) sowie Philosophie als Lebensform.