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Gesellschaft und Kultur

Kunst und Kunstgeschichte

Kurse & Vorträge

Kunst am Montagabend: Ferdinand Hodler (1853—1918)

Der Tag, die Nacht, die Wahrheit

frei

Die Ausgangslage war katastrophal. Der Vater Johannes Hodler verdiente mit seiner Arbeit als Schreiner in Bern kaum Geld, die sechs Kinder wuchsen in ärmlichen Verhältnissen auf, 1860 starb der Vater im Alter von 31 Jahren an Tuberkulose. Die Mutter heiratete den schwer alkoholkranken Dekorationsmaler Gottlieb Schüpbach, starb ihrerseits 1867 an Tuberkulose, auch alle Geschwister Ferdinands sterben in den fogenden Jahren an Tuberkulose. Bereits im Alter von 12 Jahren hatte Ferdinand die Werkstatt des im Alkoholdelirium befindlichen Stiefvaters übernommen, um die Familie über Wasser zu halten. Mag sein, dass ihn diese Kindheit empfindsam gemacht hat für den neuen, rätselhaften Kunststil des Symbolismus, für den „Leib-Seele-Parallelismus“ nach Wilhelm Wundt. Berühmte Werke entstehen: „Die Kindheit“, „Die Lebensmüden“, „Die Wahrheit“, „Der Traum“, „Der Tag“, „Die Nacht“.

Fabersaal

Fabersaal E.14, Bildungszentrum Seminargebäude, Gewerbemuseumsplatz 2

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Datum Uhrzeit Raum Kursleitung
20240226 Montag,
26.02.2024
von 19:00 Uhr
bis 20:30 Uhr
Fabersaal E.14 (Bildungszentrum) Andreas Puchta

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  • Plätze frei
  • Anzahl 1 Termin (2 Einheiten)
  • Termin Montag, 26.02.2024
  • Uhrzeit 19:00 Uhr - 20:30 Uhr