Zum Cranach-Jahr 2022: Geburt der Moderne
Lucas Cranach d. Ä. und seine Zeit

CoronaVirusJe nach Infektionsgeschehen: online oder in Präsenz


Nummer

36700

Leitung

Andreas Puchta

Plätze

fast ausgebucht

Anzahl Termine

4 Termine (8 Einheiten)

Zeitraum

Mittwoch, 24.11.2021 -
Mittwoch, 15.12.2021

Uhrzeit

16:00 Uhr - 17:30 Uhr
16:00 Uhr - 17:30 Uhr

Preis

44,00 Euro

Mittwoch,
24.11.2021
von 16:00 Uhr
bis 17:30 Uhr
Andreas Puchta
Mittwoch,
01.12.2021
von 16:00 Uhr
bis 17:30 Uhr
Andreas Puchta
Mittwoch,
08.12.2021
von 16:00 Uhr
bis 17:30 Uhr
Andreas Puchta
Mittwoch,
15.12.2021
von 16:00 Uhr
bis 17:30 Uhr
Andreas Puchta

Ein Cousin Lucas Cranachs, der Theologe Matthias Gunderam, schreibt einige Jahre nach Cranachs Tod, jener sei am 4. Oktober 1472 in Kronach geboren. Aus verschiedenen Gründen geht die Cranach-Forschung heute davon aus, dass dieses Datum frei erfunden ist. Aber mangels einer präziseren Alternative begeht die kulturell interessierte Welt im Jahr 2022 Lucas Cranachs 550. Geburtstag. Was war dieser Zeitgenosse Columbus‘, Luthers und Dürers für eine Gestalt! Kurz nach 1500 trifft er in Wien auf namhafte Humanisten – und lernt von ihnen vor allem eines: Selber lesen und selber denken! Dies bereitet ihm den Boden für seine späteren Sympathien für die Person und die Theologie Luthers. Auf künstlerischem Weg erfindet er, überaus einträglich, die Marke Martin Luther neu. Im Wortsinne ist unser Lutherbild das Bild Cranachs. Ohnehin erweist Cranach sich als Marketinggenie: Es gelingt ihm der Coup, gleichzeitig als Hofmaler und selbständiger Werkstattinhaber in Wittenberg tätig zu sein. Er passt die Kapazitäten seiner Produktionsstätten laufend den aktuellen Erfordernissen an, zu Zeiten von Luthers 50. Geburtstag leitet betreibt er die größte Künstlerwerkstatt der Welt. Eine Apotheke, eine Wein- und Delikatessenhandlung sowie verschiedene Posten in der Stadtregierung runden das Portfolio ab. Auch durch Lucas Cranach d. Ä. endet das Mittelalter und beginnt die Moderne.

Treffpunkt

GNM, Foyer, Kartäusergasse 1

Weitere Hinweise

Der Kurs findet je nach Infektionsgeschehen entweder im Germanischen Nationalmuseum oder online über Zoom statt.

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